Die Geschichte meines Blogs

Die Geschichte meines Blogs ist eine Reise voller Herausforderungen, persönlicher Entwicklungen und entscheidender Momente. Von den Anfängen als Jugendliche, die Geschichten als Ventil für ihre Gedanken nutzte, hin zum heutigen Bestreben, wertvolles Wissen über gedruckte Werbemittel zu vermitteln – meine Blogreise war geprägt von Wendungen, Lernprozessen und der stetigen Suche nach Authentizität. Tauche ein in die Geschichte dieses Blogs und entdecke, wie er zu dem wurde, was er heute ist.


Die Anfänge: Geschichten aus meiner Jugend

Geschrieben habe ich schon immer gerne. Als Jugendliche war das immer mein Weg, mit Erlebnissen umzugehen, die mich beschäftigt haben. Manchmal war es nur eine Szene aus einem Film, die ich nicht verarbeiten konnte, weil sie so jenseits meiner Lebensrealität war, dass ich sie erst nicht verstehen konnte. Häufig waren es aber auch reale Erlebnisse, zu denen ich einen Zugang finden musste und die ich in Geschichten verarbeitet habe. Andere schreiben vermutlich Tagebücher, ich habe einen anderen Weg gefunden. Als ich nach der Pubertät im Leben stand, habe ich das eines Tages aufgehört. 


Vom Tagebuch zum Blog: Meine Schreibreise

Mein Tagebuch aus der Zeit zwischen 10 und 20 ist ein Buch, in dem ich die für mich einschneidenden Ereignisse mit Datum, den wichtigsten Fakten und zum Teil Zeitungsartikeln dokumentiert habe. So geht da jeder anders dran. Ich bin gespannt, welchen Weg meine Kinder wählen. Fantasie-begabt genug, um ins Geschichtenschreiben zu verfallen, sind sie. Diese Geschichten von mir waren und sind im Übrigen nicht dazu gedacht, jemals von irgendwem gelesen zu werden.

Zum gelesen werden, schreibe ich andere Texte. Diese sind zum Teil auch sehr persönlich, aber so geschrieben, dass sie auch jemand versteht, der nicht dabei war und ich bin auch inzwischen einfach ein paar Jahre älter und erfahrener. 


Die Herausforderungen des Bloggens im Agenturleben

Meine erste eigene Webseite habe ich 2006 programmieren lassen. Für damals 500,00 € und mit der Idee dort einen Blog mit Kochrezepten aufzusetzen. Mit vielen meiner Kund:innen teilte ich die Liebe zu gutem Essen und zum Kochen. In der Werbeagenturszene, in der ich damals als freie Mitarbeiterin unterwegs war, wechselten langsam die Generationen. Von den Älteren, denen es als „branchenüblich“ galt „kreative Substanzen“ zu rauchen oder mal tiefer ins Glas zu schauen, zu denen immer noch viele gerne einen Joint durchzogen und lieber einen anderen Ausgleich für ihre Arbeit suchten. Diesen Blog hat es nie gegeben. 

Mit „Schusterjunge Waisenkind“ gab es 2012 eine neue Webseite, die erste mit WordPress, glaube ich zumindest und auch mit Blog. 

Der Ausspruch einer meiner Mitarbeiterinnen: „Wir machen Print, wir können kein Online und schon gar kein Social Media“, und ihre Beweisführung, dass auf Twitter eine ganze andere Sprache gesprochen würde und wir das nicht könnten, hat diese ganzen Bemühungen ziemlich gebremst. Ich habe dann Schulungen mit Christoph von Kumulus organisiert und mit unserer Auszubildenden zusammen eine Facebook-Seite aufgesetzt. Aber kennst Du dieses Problem mit Glaubenssätzen, die einem von anderen Menschen ins Hirn gepflanzt wurden? 

Sie sind selbsterfüllende Prophezeiungen. Im Nachhinein planlos haben wir angefangen Blogartikel zu schreiben. In der Regel über fachliche Themen, manchmal über das Leben in unserer kleinen Agentur, wir haben Praktikanten zu Wort kommen lassen und über Messen berichtet. Und ich habe eine Zusatzausbildung zur Social Media Managerin gemacht.

Die Webseite gibt es seit 2018 nicht mehr. Seit ich beschlossen habe, dass allein arbeiten und alles, was ich nicht kann, über ein gutes Netzwerk zu decken, das bessere Konzept für mich ist. Mit der Webseite sind leider auch meine ersten Blogartikel in der Online-Welt abhandengekommen. Finde ich jetzt nicht so schlimm. Für die Menschheit sind die Folgen dessen vermutlich auch zu vernachlässigen. 


Der zweite Artikel auf dem Blog von „Schusterjunge Waisenkind“ drehte sich um den Besuch auf einer Werbemittel-Messe.

Der erste Blogartikel: Erfahrungen und Lehren

Der erste Artikel auf unserem Blog war ein wenig provokant und hat mich später viel Geld gekostet. Es war am 10. März 2015 ein Artikel mit dem Titel: „TaTüTaTa – Kannst Du mal eben?“ Und er handelte von dem unter unseren Kund:innen damals weitverbreiteten Irrglauben, dass unsere Arbeit immer kurzfristig ginge. Dieser Ausspruch „kannst Du mal eben“ kam damals besonders gerne von einer Kundin, für die wir sehr aufwendige Broschüren für den Verkauf einzelner Immobilien produziert haben. Jede Korrektur an den fast fertigen Druckdaten zog immer mindestens eine halbe Stunde an Prüfungen nach sich, damit im Druck nichts schiefgeht. Sie hat sich mit dem Artikel tatsächlich mit angesprochen gefühlt und Besserung gelobt. Ich weiß nicht, wie oft ich ihr das vorhergesagt hatte. Ein langer Blogartikel zu dem Thema, der genau erklärte, wie lange, was benötigt, war effektiver. Sie war und ist da, aber längst nicht die Einzige. Was auch schwierig ist und ich denke, ein Problem unserer Branche. Vielleicht aber auch von anderen. Die Transparenz, warum manche Dinge schlicht Zeit und damit Geld kosten. Es gibt dazu einen aktuelleren Artikel von mir. Du findest ihn hier: Textkorrektur im Flyer – Warum ist sie so teuer?

Teuer wurde unser allererster Artikel damals, weil die Quellenangabe unter dem Beitragsbild falsch war und ein findiger Abmahnanwalt diesen Fehler entdeckt hat. Dank eines anderen, guten Anwalts fiel die Strafe wesentlich geringer aus. Schmerzhaft und lehrreich war es dennoch.

Es folgten eher unregelmäßig Artikel über unsere Arbeit und unsere Projekte. Viele Artikel waren es nicht. Wirklich warm geworden bin ich damit damals nicht.


Neue Wege: Mein Blog als Mutter und Selbstständige

Mit der Geburt meines Sohnes folgte ein neuer Versuch. Ich habe einen neuen Blog gestartet, der sich mit den lustigen Ereignissen im Leben einer Mutter im Zusammentreffen mit anderen Mitgliedern dieser Gesellschaft auseinandersetzt.

So Geschichten wie, meine Idee Selbstverteidigungskurse für Frauen anzubieten. Ich stand mal hochschwanger im Supermarkt vor einem Regal und habe etwas gesucht. Plötzlich hatte ich eine fremde Hand auf meinem Bauch, die zu einer älteren Frau gehörte. „Ich liebe die Bäuche von Schwangeren“, erklärte sie und war weg. 

Oder wilde Diskussionen mit Fremden darüber, dass mein Kind keine Mütze trägt. Ich hätte sie ihm am Kopf festkleben müssen und selbst dabei wäre ich mir nicht sicher gewesen, dass es einen Effekt gehabt hätte. Da ich selbst Mützen nur trage, wenn es wirklich kalt ist, fiel es mir noch schwerer meinen Sohn dazu zu zwingen.

Menschen, die in den Kinderwagen sehen, das Baby anfassen, etwas von süß murmeln und weitergehen. Diese ganzen kleinen und großen Übergriffigkeiten, die mir als Mutter am Anfang das Leben schwer gemacht haben. Die unzähligen Diskussionen über die Tatsache, dass ich durchgearbeitet habe und immer auch berufstätig war, habe ich noch vergessen. 

Diesen Blog habe ich aus Zeitgründen schnell wieder eingestellt, selbstständig mit einer Agentur, Mutter und dann noch ein solches Hobby war einfach zu viel. 


Die Bedeutung von Authentizität im Social-Media-Marketing

Dann kam mein Entschluss, allein weiterzumachen und unter meinem Namen von vorn anzufangen. Neue Webseite und auch ein neuer Blog. Ich war inzwischen offiziell Social Media Managerin. Ein Titel, den ich zwei seither mitführe, aber nur beratend nutze. Authentisches Social-Media-Marketing kann in meinen Augen nur aus dem Betrieb selbst funktionieren. Für mich selbst fällt es mir immer noch schwer eine Linie in mein Marketing zu bekommen. Wobei, nein, die Linie ist gar nicht das Problem. Dranzubleiben ist mein Problem. Wirklich jede Woche einen Artikel zu veröffentlichen und wirklich alle zwei Wochen einen Newsletter zu verschicken. Den gibt es hier:

Meinen ersten Artikel auf meinem aktuellen Blog habe ich letztens mal wieder nach vorn geholt, gegengelesen und aktualisiert. Du findest ihn hier: https://hilkebarenthien.de/corporate-design/


Zukünftige Pläne und Visionen: Mein Blog und ich

Seit Anfang des Jahres passiert hier auch endlich mehr. Dank Judith Peters und „The Content Society“ habe ich es tatsächlich geschafft, dieses Jahr, bisher jede Woche, was Neues zu verfassen oder etwas Altem zu neuem Glanz zu verhelfen. 

Das mit dem Newsletter läuft auch. Der wird auch noch einen neuen Anstrich bekommen und mit mehr Routine ist er hoffentlich auch schneller geschrieben. Das kommt aber im März/April mit den Mompreneurs*


Die Mission meines Blogs: Wissen teilen und Ängste nehmen

Ich stelle immer wieder fest, wie viel Wissen gerade über die gedruckten Werbemittel verloren geht und wie wenig an guten Informationen und Erklärungen darüber im Web zu finden ist. Diese weiterzugeben und Dir die Angst zu nehmen etwas drucken zu lassen, ist das erklärte Ziel meines Blogs. Und ich stehe Dir immer gerne, auch beratend, zur Seite, wenn Du Deine Werbemittel drucken lassen möchtest.


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