Zusammenfassung meiner Blogparade zum Thema „Welche mutige Entscheidung hat dein Business vorangebracht?“

 In Inspiration & Trends, Selbst & Ständig

Wie jedes Jahr kommt der Aufruf von Judith, eine Blogparade zu starten, mit dem Chaos des Schuljahresendes. Dieses Jahr war das nochmal besonders stressig, weil ein Schulwechsel anstand und ich (Deppin, natürlich) in der Klassenpflegschaft war. Es wollten Abschiedsgeschenke gekauft und eine Feier geplant werden. Dazu noch etwas Elternabend-Politik. Und natürlich Kommunalpolitik – als zweite stellvertretende Bezirksbürgermeisterin gehörten auch diverse Veranstaltungen dazu, bei denen ich mich blicken lassen musste. Dazu noch Urlaubsvorbereitungen. Mittendrin die Frage, ob ich eine Blogparade starte oder nicht. Schaffe ich es zeitlich überhaupt, selbst einen Artikel zu schreiben? Kann ich den Teilnehmenden die Zeit widmen, die ihre Artikel verdienen? Schaffe ich es, an anderen Paraden teilzunehmen?

Egal, ich habe es getan und auf jeden Fall nicht bereut. Es sind sieben, wenn man meinen mitrechnet acht, großartige Artikel geworden, die sich unter dem Aufruf gesammelt haben. Ich habe jeden einzelnen beim Lesen sehr genossen und spannende Perspektiven erfahren. Zum Selbstständigsein gehört eine Menge Mut. Jeden Tag aufs Neue.

Lieben Dank an alle, die ihre Erfahrungen mit mir und allen Lesenden geteilt haben!

Diese 8 Blogartikel sind bei meiner Blogparade entstanden

1. Hilke Barenthien: Warum die Entscheidung, weniger anzubieten, mein Business vorangebracht hat

Mein eigener Beitrag zur Parade: Ich konnte irgendwann vieles – Social Media, Webdesign, große Präsentationen – und genau das war das Problem. Die mutigste Entscheidung war nicht, etwas Neues anzufangen, sondern bewusst wegzulassen: Kundenbeziehungen zu beenden, die nicht mehr zu mir passten, und mich wieder auf das zu konzentrieren, was mich wirklich begeistert – Druckdaten, Reinzeichnung und Gestaltung für den Druck.

„Nur weil ich etwas kann, muss ich es nicht anbieten.“

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2. Melanie Hafner: Kreativer Schaffensrausch und der Mut, nicht erreichbar zu sein

Melanie beschreibt, wie aus einer ungeplanten Notlösung – zehn Wochen Krankheit im Jahr 2019 – ihr fester Workflow wurde: bewusst geplante, komplett abgeschottete Arbeitsphasen ohne Telefon, Mail oder Klingel. Der Mut lag für sie nicht in der Methode selbst, sondern darin, dauerhaft nicht ständig erreichbar zu sein, obwohl sie lange befürchtete, dadurch Aufträge zu verlieren.

„Meine Kunden bezahlen mich nicht dafür, dass ich ständig erreichbar bin.“

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3. Diana Fux: Zwei Standbeine, eine Marke

Diana hat ihr erstes Network-Business drei Jahre lang versteckt, aus Angst, ihr Mentoring dadurch unglaubwürdig zu machen. Bei ihrem zweiten Standbein hat sie es anders gemacht: von Tag eins an offen, unter derselben Marke, mit nur 90 Followern und trotz Gerede im Dorf. Ihre Erkenntnis: Nicht zwei Standbeine machen unglaubwürdig, sondern zwei unterschiedliche Gesichter.

„Unglaubwürdig machen dich nicht zwei Standbeine. Unglaubwürdig machen dich zwei Gesichter.“

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4. Anja Langner: Mutige Business-Entscheidungen treffen – Der systemische Kompass

Anja erzählt von ihrem Schritt aus der Teilzeit-Anstellung in die Vollselbstständigkeit als Supervisorin – ohne finanzielles Sicherheitsnetz. Als Methode zur Entscheidungsfindung stellt sie eine körperlich erfahrbare Entscheidungsmatrix vor: Optionen werden als Felder auf den Boden gelegt und Feld für Feld erspürt, statt sie nur gedanklich abzuwägen.

„Es ist das feine Bauchgefühl, das beharrlich sagt: Das ist gut so. Geh weiter.“

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5. Henriette Gladiator: Warum ich mich auf GoHighLevel spezialisiert habe

Henriette ist seit 1997 selbstständig, zuerst mit einem Trauringstudio, seit 2018 online. Ihre mutige Entscheidung war, sich öffentlich und unter eigenem Namen als GoHighLevel-Expertin zu positionieren, statt weiterhin vor allem als „Technikcoach“ innerhalb eines fremden Programms wahrgenommen zu werden. Erst die klare Spezialisierung machte sichtbar, dass sie Strategie und Umsetzung verbindet.

„Die Spezialisierung begrenzte mein Business nicht. Sie gab ihm eine erkennbare Mitte.“

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6. Antonia Ludwig: Job Crafting als Positionierung

Antonia hat jahrelang um den unbekannten Fachbegriff „Job Crafting“ herumformuliert und ihn zeitweise durch griffigere, aber ungenauere Begriffe ersetzt. Ihre mutige Entscheidung fiel eher beiläufig: Sie hörte auf, sich für das unbekannte Wort zu entschuldigen, ohne dabei Blog, Podcast oder Slogan zu verändern. Vier Jahre später finden sie Anfragen gezielt über genau dieses Thema.

„Die mutigste Entscheidung ist selten die, für die es sofort Konfetti regnet.“

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7. Elisabeth Morri (Klio): Diese mutige Entscheidung hat mich im Business weitergebracht

Klio schildert ihre Kündigung als Schulleiterin im Jahr 2021, um sich ganz auf ihre Selbstständigkeit als „Personal Witch“ zu konzentrieren – ein spontaner Schritt ohne Backup-Plan, getragen von einem klaren inneren Gefühl statt einer durchgerechneten Pro-Contra-Liste. Ergänzend gibt sie praktische Tipps für andere Selbstständige, etwa zum Aufbau des richtigen Umfelds.

„Ich bin mir zu schade dafür, dass ich mich ruiniere.“

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8. Bettina Verheyen: Ich vertraue dem Prozess

Bettina, freie Lektorin, beschreibt ihre mutige Entscheidung nicht als einzelnes Ereignis, sondern als wiederkehrende innere Haltung: Kontrolle loszulassen, statt von Anfang an die perfekte Positionierung zu suchen. Ihr Business – inklusive Blog – hat sich dadurch organisch entwickelt, unter anderem durch ihre Mitarbeit bei „The Content Society“.

„Ich muss nicht mein Business finden. Ich muss herausfinden, welche Lektorin ich sein will.“

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Sieben fremde Geschichten und meine eigene – und trotzdem taucht überall derselbe Kern auf: Mut zeigt sich selten spektakulär. Er zeigt sich darin, etwas wegzulassen, offen zu einem unbekannten Thema zu stehen, eine sichere Stelle zu kündigen oder einfach dem eigenen Prozess zu vertrauen. Ich bin sehr dankbar, dass so viele von euch ihre Geschichte mit mir und allen Lesenden geteilt haben.

Welche mutige Entscheidung hat dein Business vorangebracht? Ich freue mich, wenn du sie mir in den Kommentaren erzählst oder mir schreibst, wenn du selbst noch mitmachen möchtest.

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