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Briefumschläge – Juhu, die Post ist da

Welche Art von Briefen bekommst oder verschickst Du heute noch im digitalen Zeitalter? Legst Du Wert darauf, dass der Umschlag zum Papierbogen und zum Inhalt passt? Nachdem wir uns mit dem Inhalt (https://hilkebarenthien.de/briefpapier-was-muss-was-kann) beschäftigt haben, schauen wir uns heute mal die Verpackung an.

Kannst Du Dich erinnern, wann Dich das letzte Mal eine Firma oder Person mit ihrer Post – mit ihrem Produkt – positiv überrascht hat?

Mein Liebster versucht seit wir uns kennen (und das werden Ende des Jahres 15 Jahre sein), mich von dem „wahren“ Betriebssystem zu überzeugen. Die Argumente, die er ausgräbt, sind vielfällig und an manchen Stellen muss ich ihm – rein objektiv – Recht geben. Doch es gibt einen Punkt, da kann kaum ein Konkurrenzprodukt mithalten.

Die Verpackung!

Hast Du schon mal ein Apple-Produkt ausgepackt? Egal welches. Selbst die günstigsten (okay, die gibt es eigentlich nicht) sind so durchdacht verpackt, dass das Auspacken zu einem Erlebnis wird. Du brauchst in der Regel kein Werkzeug – weder eine Schere oder gar ein Messer – und wenn Du ein bisschen vorsichtig bist, ist die Verpackung nachher komplett unversehrt. Kein Riss oder Schnitt (zer-)stört dieses Kunstwerk. Ja, man könnte die Produkte auch um einiges günstiger anbieten, wenn man sie in einem Plastikbeutel verkaufen würde, okay. Und die Ökobilanz ist vermutlich auch ähnlich mies. Doch das Erlebnis wäre ein komplett anderes, die Verpackung würde nicht zum Inhalt passen und die Emotionen würden fehlen.

Das Erlebnis

Und was hat das jetzt mit Deinen Rechnungen, Lieferscheinen und Briefen zu tun? Nehmen wir mal die Post vom Finanzamt. Diese Schreiben sehen wohl überall gleich aus. Da fischt man so einen fiesen graubraunen Umschlag mit Ansabber-Verschluss aus dem Briefkasten (immerhin 100% Altpapier), um dann ein – aus Textbausteinen zusammengesetztes – Schreiben auf einem genauso fies farbigen Papier zu lesen, welches einem manchmal sogar gute Nachrichten übermittelt. Alleine wegen des Verschlusses liegt der Umschlag oft in Fetzen vor einem (wer nutzt noch einen Brieföffner?) und es will keine Freude aufkommen.

Nun stelle Dir das gleiche Schreiben in einem hochwertigen, cremeweißen Umschlag mit einem selbstklebenden Verschluss vor. Mit einem schicken Logo und einer sinnvoll gesetzten Adresse als Absender. Vielleicht noch mit einer kleinen Grafik, die gerade zur Jahreszeit passt. Du machst den Umschlag auf und er liegt fast unversehrt in deiner Hand. Kein umständliches Aufreißen, weil sich der Verschluss relativ einfach wieder öffnen lässt. Dann holst Du eine Rechnung raus, die zwar eine ganze Menge formalen Kram enthält, doch auch eine persönliche Anrede und einen lieben Gruß samt handschriftlicher Unterschrift auf einem tollen Papier.

Es kann so einfach sein

Na, wem überweist Du lieber Dein Geld? In vielen Fällen machen Rechnungen auf Papier tatsächlich wenig Sinn, da ist die digitale Version die energie- und kosteneffizientere Variante. Doch wenn Du Deinen Kunden eh schreibst, weil Du beispielsweise Waren versendest, ist es eine gute Gelegenheit, ein bisschen extra Erlebnis und persönliche Wertschätzung zu erzeugen. Es gibt übrigens schöne Papiere, die aus Altpapier oder anderen Materialien hergestellt wurden und so weniger eine Belastung für die Umwelt darstellen.

Melde Dich gerne bei mir, wenn Du mehr wissen willst.

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